Permanentmagnete

Als Permanentmagnet (auch Dauermagnet genannt) wird ein Körper bezeichnet, der ein gleichbleibendes Magnetfeld besitzt. Das Magnetfeld benötigt keinerlei elektrischen Strom, um eine magnetische Kraft aufzubauen.

Alltagsverwendung

Einfache Verwendungsmöglichkeiten:

  • Kleine Dauermagnete nutzt man beispielsweise zum Aufsammeln von leichten Gegenständen oder befestigen von Zetteln an einer Magnettafel.
  • Einige Schraubenzieher haben eine magnetisierte Spitze, damit die Schraube nicht runter fallen können.
  • In einem Kompass richtet sich ein Stabmagnet zum Erdmagnetfeld aus.

Komplexe Verwendungsmöglichkeiten:

  • Elektromotoren
  • Generatoren

Eigenschaften von Permanentmagneten

  • Das Magnetfeld benötigt keinen elektrischen Strom, damit es existieren kann.
  • Das Magnetfeld kann nicht ein- oder abgeschaltet werden.
  • Das Magnetfeld kann nicht beliebig abgeschwächt oder verstärkt werden.
  • Das Magnetfeld besitzt immer zwei Pole: Nord- und Südpol.
  • Durch Erschütterung oder Hitze kann das Magnetfeld eines Dauermagneten zerstört werden.
  • Unterschiedliche Dauermagnetformen erzeugen unterschiedlich verlaufende Magnetfelder.
  • Die Magnetkraft kann man nicht sehen, nur die Wirkung der Kraft.
  • Polgesetz: Gleiche Pole stoßen sich ab, unterschiedliche Pole ziehen sich an.
  • Eisen, Nickel und Cobalt werden vom Magnetfeld angezogen.
  • Eisen, Nickel und Cobalt können magnetisiert werden.

Versuche:

  • Magnetfeld sichtbar machen mit Eisenspähnen
  • Zwei Dauermagnete aneinander halten (Polgesetz)
  • Welche Materialien werden angezogen?
  • Wie stelle ich einen eigenen Magneten her?
  • Was passiert, wenn ich einen Magnet erhitze?